Der Liebeskummerkasten

classic mailbox and heart iconDer Liebeskummerkasten

Wir wissen, wie oft man dem Dualseelenpartner gerne etwas mitteilen möchte und es nicht kann. Er hört nicht zu, will nicht reden, oder er ist vielleicht auch gar nicht erreichbar.

Oftmals ist es auch keine gute Idee, ihm oder ihr Emails zu schreiben. Denn oftmals macht es die Situation nicht einfacher, sondern vielmehr komplizierter. Die erhoffte Klärung bliebt aus. Vielleicht hast Du aber auch gar keine Emailadresse oder er reagiert vielleicht einfach nicht auf die Mails. Vielleicht ist auch gerade Funkstille zwischen Euch.

Trotzdem muss manchmal einfach was gesagt oder aufgeschrieben werden. Und wir möchten Dir mit dem Kummerkasten die Möglichkeit dazu geben. So kannst Du es loswerden, es mit anderen teilen und auch sehen, dass es Dir nicht alleine so geht. Außerdem kannst Du Deine Traurigkeit, Deinen Schmerz, Deine Unruhe, Ungeduld oder auch Wut oder Verzweiflung in den Kummerkasten abgeben. Aber auch Deine heimlichen Liebesbriefe haben hier Platz.

Schreib also einfach, was Dein Herz bewegt. Schreib es, als würdest Du es ihm/ihr mitteilen. Denn auf der emotional-energetischen Ebene wird es ihn sogar erreichen. Und Dich wird es erleichtern. ♥

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P.S. Aufgrund der vielen Spameinträge, wird Dein Beitrag erst nach Freischaltung sichtbar sein.

742 Kommentare

  1. Biene

    Lieber J.,
    ich bin es soooo leid.

    Letzte Woche waren wir verabredet und Du sagtest mir wegen Krankheit ab…. um dann später noch detailliert hinterherzuschieben, dass es was ernsteres ist.

    Ich mache mir also Sorgen, auch weil Du mir auf meine Nachricht nicht antwortetest und du lange nicht online warst.

    Die Woche drauf frage ich mal nach wie es Dir geht, ob es besser ist, Du Dir Sorgen deswegen machst – und bekomme zur Antwort, daß es gar nicht so schlimm ist, bzw. schon wieder werden wird.

    Ich habe Dir daraufhin geschrieben, daß ich mir schon Sorgen gemacht habe, u.a. auch weil ich schon Menschen in meinem Alter unter verschiedenen Umständen verloren habe.

    Das war die letzte Nachricht – kein, “mach Dir keine Sorgen” oder irgendwas von Dir.

    Ich glaube mittlerweile, daß Du gar nicht an Deine Gefühle rankommst, weder an die guten Gefühle, noch an die Schlechten.
    Du kannst Dir nicht eingestehen, bzw. zulassen, wie sehr Du mich magst und Du willst/kannst auch nicht zulassen, Dir Sorgen zu machen, was wohl mit Dir los ist.

    Komplett empathielos gibst Du Dich mir ggü. auch noch.

    Aber ich werde es nicht ändern können und will es auch nicht mehr.

    Ich lass Dich los – finde Dich selbst, oder lass es bleiben.
    Bis irgendwann – oder auch nicht.

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  2. Stephie

    Du kamst an jenem Novembernachmittag 2015 in mein Büro, fingst mit der Arbeit an und ich, ich war so wütend über diese Art, das ich meinte ‘raus und wenn du wieder rein kommst, möchte ich wissen wie du heißt und was du hier machst ‘ und du, du nahmst deinen Kram, gingst raus und als du wieder rein kamst nanntest du Name und Aufgabe und begannst erneut mit deiner Arbeit. Ewig haben wir geschwiegen. Und plötzlich meintest du ‘So habe ich mir ein Archiv nicht vorgestellt’. Und ich fragte patzig, na wie denn dann und ab da war das Eis gebrochen. Was haben wir geredet. Ich hatte das Gefühl ich kenne dich mein ganzes Leben schon. Diese Ruhe in mir… unbeschreiblich… Wochen und Monate vergingen und immer wieder sahen wir uns flüchtig. Im März 2016 liefst du mir nach, um mir zu sagen das du mich ewig nicht gesehen hast. Deine Augen haben so gesprüht vor Freude und ab da begann meine Sehnsucht. Im Juni 2016 musstest du arbeitsmäßig was bei mir machen und auch da, geredet ohne Punkt und Komma – als hätte es die Pause nie gegeben. Wir tauschten unsere Nummern und schrieben Tag und Nacht. Dann kamen wieder Pausen… Und meine Sehnsucht nach dir… Im Juli 2016 gingen wir zum ersten mal zusammen weg, 3 Stunden bist du wegen mir mit Fahrrad gefahren, nur um dabei zu sein. Wie habe ich dich geliebt, allein für diese Tatsache. Am nächsten Tag kam nichts von dir, die Tränen flossen in Sturzbächen. Wo war mein Fehler? Auf Arbeit warst du immer da. Morgens ein kurzes Hallo, wenn du eigentlich auf Lehrgang musstest und dieser ausfiel, standest du strahlend da um mir zu sagen das ich mich freuen kann, mittags deine Pausen verbrachtest du bei mir… waren andere Kollegen bei mir im Büro, bliebst du so lange bis sie weg waren… Ende August hab ich das erste mal gesagt das du ‘mehr’ für mich bist. Darauf folgte keine Reaktion. Nur Abstand. Um dann wieder ganz nah bei mir zu sein. Als dieses Projekt war und du es umsetzen musstest, standen wir lachend auf der Leiter und du erklärtest mir das es heiße und kalte Rohre gibt und du fragtest mich, ob ich dir vertrauen würde – Gott ja dachte ich. Geantwortet habe ich ‘Ich trau nicht mal mir selbst…’ aber die tiefe deiner Augen spiegelten mir, dass du es wusstest. Trotz der Nähe gab es viele Rückzüge und als du wieder ewig nicht geantwortet hast, schickte ich dir diesen Smiley, schau mir in die Augen… Du hast geantwortet, deine Freundin hatte dein Handy. Ich war so verletzt das ich deine Nummer gelöscht habe, was habe ich geheult… Trotzdem warst du regelmäßig da und kurz danach fragtest du mich ob ich dich gelöscht hab, ich schreib dir, dann hast du mich ja wieder… das waren deine Worte. Weihnachtsmarkt, das war schön mit dir. Und dann der nächste Bruch. Nur um trotzdem immer da zu sein… Im Sommer 2017 wurde es immer enger, deine Nachricht ‘Für dich habe ich die ganze Nacht Zeit…’ sie war das größte… was folgte war der Himmel und zugleich die Hölle auf Erden. Ich hatte dich und irgendwie auch wieder nicht. War es zu eng, hast du mit Händen und Füßen für Abstand gesorgt. Um trotzdem meine Nähe immer wieder einzufordern. Im Oktober 2017 dann der totale Bruch, eine Kleinigkeit die du mir so krumm nahmst… Ich wollte einfach nur sterben. Ich habe deine Rückzüge nie verstanden, nie. Habe die Fehler bei mir gesucht und nicht immer gefunden, was so falsch war. Die Sehnsucht brachte mich fast um. Meine Aktionen ärgerten dich, aber es war nie böse gemeint, ich wollte dich nie verletzen. Ich wollte immer nur verstehen, verstehen was der Kopf nicht begreifen konnte. Diese Angst dich zu verlieren. Die Gewissheit du gehst nach Österreich. Ich wollte doch einfach nur reden. Lange war ich krank, dachte ich drehe durch. Und als ich wieder kam, warst du noch da. Österreich vom Tisch. Und du, oft in meinem Leben. Im Mai 2018 standest du strahlend in meinem Büro und ich wusste, die Pause – der Rückzug ist vorbei. Nach einem heftigen Streit warst du mir im Juni 2018 so nah wie nie zuvor in meinem Leben. Als wären alle Grenzen verschwommen, angekommen… Du sagtest das du nicht willst das ich gehe, dass du nicht willst das es vorbei ist… Du weißt das ich dich von Herzen liebe, dich der du bist wie du bist, freiheitsliebend, halsbrecherisch, oft verschlossen, immer mutig und zielstrebig – ich liebe dich so sehr, dass ich es in jeder Faser meines Körpers spüre. Du bist alles für mich, du bist mein erster Gedanke morgens beim aufwachen und mein letzter Gedanke vorm schlafen… urvertrauen… Ja das spüre ich inzwischen auch. Du gehörst in mein Leben. Das ist so eine tiefsitzende Gewissheit. Und doch trägt mich auch immer wieder die Angst. Der Rückzug von dir folgte so prompt und mit aller Macht und in all der Zeit habe ich gespürt das du mich wieder blockieren wirst… Der Grund fürs blockieren war so banal. Und ich, ich wieder auf dem Boden der Tatsachen. Du bist trotzdem da, ich versuche mich auf mich zu besinnen, meine Aufgaben zu lösen… der Tornado der Sehnsucht und der Angst der mich erfasst hat als du mich das erste mal blockiert hast, der hat mich umgeweht. Im Moment tobt um mich ein Sturm, aber die Gewissheit das du in mein Leben gehörst, ich dich liebe und alles einen Sinn hat, lassen mich durchhalten. Pass auf dich auf, ich könnte es nicht ertragen wenn dir etwas passiert.

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  3. D

    Es ist schön, Klarheit zu haben. Ich war zuletzt der Kopfmensch. Das war sehr wichtig, weil ich alle Möglichkeiten studieren und erkunden musste – inklusive Therapie und aller Kindheitsthemen. Und die KOmplexität mit dem SELBST und SEIN ist derart hoch, daß man dazu Jahre braucht. Das ist einfach klar. Nun bin ich auf meinem Weg und kämpfe mich zurück ins echte Leben. Freue mich darüber. Dein Schmerz schmerzt, ich bekomme den aber zum Glück immer schnell dorthin wo er hingehört – zurückgeschickt zu Dir 😉 Sorry dafür, aber DU musst ins Herz, nicht ich. Ich bin im Kopf auf dem Aufräumweg und freue mich über die Stabilisierung und das Aufräumen. Das geht jetzt weiter. Du darfst Dir gern noch ein bisschen Zeit lassen, bevor Du Dich meldest – sagen wir mal ein Jahr von jetzt an, ok? Solange brauche ich keine Rückmeldung. Die Beruhigungsphase der letzten zwei Jahre war sehr wichtig für mich. Danke dafür. Liebeskummer? Ja, Du hast das. Zum ersten mal in Deinem Leben. Also ist doch Heilung möglich wo man denkt, da ist keine Heilung möglich. Naja, wenn Dich der Blitz trifft und es alles Dir klar wird, wie Schuppen von den Augen fällt und Du klar sehen kannst, dann komm ruhig, ich werde Dich nicht wegstoßen, dann nicht mehr ! Also, viel Kraft und Erfolg für die nächsten Schritte 😉 Kusshand!

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  4. Jenny

    Ich hätte nie gedacht, dass es einmal so weit kommt…. Ich spüre ihn nicht mehr und er ist mir egal! Zehn lange Jahre hat es gedauert. Nun bin ich frei, habe keine Ängste mehr, denke nur noch an mich. Wünsche mir einen Partner an meiner Seite, der mich wirklich liebt und will. Ich glaube nicht, dass meine Dualseele sich je wieder bei mir meldet, aber das macht nichts. Ich bin jetzt bereit für ein neues Abenteuer 🙂

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