Wenn man mit dem Gefühlsklärer zusammenarbeitet…

von | 19. Jan 2016 | Dualseelen, Lernaufgaben, Tipps | 25 Kommentare

Female hand with computer mouse on table.valentine dayMit dem Gefühlsklärer zusammen zu arbeiten, ob nun als Vorgesetzter, Kollege oder auch in einer Situation, wo er eventuell Klient oder Kunde ist, ist immer zweischneidig. Es hat wie alles seine Vor- und Nachteile. Und mann kan ja in der Regel nicht gleich den Job wechseln, um auf Rückzug gehen zu können. Deshalb wollen wir dieses Thema heute auch gerne nochmal via Blogbeitrag mit Euch besprechen. Was ist daran schwerer? Was ist daran leichter? Wie verhalte ich mich am Besten? Das sind Fragen, die wir mit Euch gerne durchgehen würden.

Etwas vorweg: Generell ist uns bei diesen Konstellationen immer eine Sache aufgefallen. Die Menschen, die diese Art der Dualseelenverbindung haben, haben oft nicht das Problem, die Lernaufgaben zu begreifen und sie auch angehen zu wollen. Es liegt vielmehr an der tatsächlichen Umsetzung der Dinge im innen und außen. Die gestaltet sich immer am schwierigsten.

Also, was denken sich “die da oben” (wer auch immer diese Dualseelengeschichten steuert) für dieses Problem aus? Sie sorgen dafür, dass die beiden sich kaum aus dem Weg gehen können, damit sie tatsächlich an der Umsetzung üben können! Und wo geht das am besten als auf dem Arbeitsplatz?

Wenn Du also in einer solchen Konstellation bist, dann kannst Du zu einem großen Teil davon ausgehen, dass es für Dich vor allem um die Umsetzung der inneren Haltungen, dem aktiven Loslassen, der gelebten Selbstliebe, der sichtbaren und unsichtbaren Grenzen geht. Das Verständnis der Lernaufgaben dürfte es wohl eher nicht sein. Auch beim Gefühlsklärer ist das im Groben so der Fall.

Wie aber setzt man denn nun aktiv um? Und welche Dinge sind bei dieser Konstellation genauer zu beachten?

Ängste überwinden & Loslassen

Viele werden Euch sicherlich darum beneiden, ihn/sie jeden Tag sehen zu können. Denn viele sind ja erstmal von Kontaktabbrüchen geplagt. Aber Ihr werdet sicherlich selbst meinen, dass das tägliche Sehen des Gefühklärers nicht unbedingt das Loslassen vereinfacht. Schließlich hat man ihn ja mehr oder weniger ständig vor der Nase. Deshalb seid Ihr hier mehr gefordert. Ihr könnt vielleicht schneller irgendwelche Reaktionen und eventuell auch Entwicklungen bei ihm beobachten, aber dafür ist es oft schwerer gelassen zu bleiben. Gerade auch, weil man vielleicht gar nichts beobachten kann an ihm, das zeigen würde, dass er vorwärts kommt. (Ws nie beduetet, dass es so wäre) Also immer wieder versuchen, eine gelassene Haltung einzunehmen. Der Satz “Ist doch gerade egal.” kann dabei tatsächlich helfen. Bring Deine Gedanken immer wieder zur Ruhe und hole Dich zurück zu Dir, wenn Du merkst, dass Du Dir zu viel Gedanken über ihn machst. Übe immer wieder aktiv, eine gelassene Haltung für Dich herzustellen. Egal, was er macht oder auch nicht macht.

Auch wenn die Verführung groß ist, unterlasse es möglichst, ihn “nur so” zu kontaktieren oder Dir beurfliche Notwendigkeiten zu konstruieren, nur um einen Grund zu haben, ihn was zu fragen oder irgendwie den Kontakt herzustellen. Gehe auch hier auf Rückzug und versuche, den Kontakt auf ein Minimum…also das, was beruflich sein muss… zu reduzieren. Er weiß sonst immer wieder, dass Du eh ankommst. Von seiner Seite wird sich dadurch gar nichts verändern. Übe Dich also im Nichthandeln, so oft es geht und so oft es nicht zwingend notwendig ist, ihn direkt anzusprechen. Hier gilt wirklich erstmal Vermeidungsstrategie. Meide ihn, so oft es geht. Erstmal – damit auch Du zur Ruhe kommen kannst.

Selbstliebe & Grenzen setzen

Wenn er beispielsweise immer wieder mit anderen Kolleginnen flirtet, übe auch hier eine gelassene Haltung und sag Dir, dass Du mehr verdient hast als solch ein Verhalten. Sei nicht traurig, womöglich versucht er nur, Deine Reaktion zu testen. Du darfst Dich natürlich darüber ärgern… denn schließlich ist das nicht der richtige Weg mit Dir umzugehen. Wut ist dabei immer ein gutes Zeichen, dass Du an Deiner Selbstliebe ankommst und Deine Grenzen sich bemerkbar machen. Aber lass ihn mit einem solchen Verhalten einfach stehen, damit er merken kann, dass er damit nichts gewinnt.

Sei Dir auch zu schade, für Pläuschchen und Co. herzuhalten. Mach Dich diesbezüglich rar. Oder weise ihn auch ab, wenn er Dich immer wieder dazu animiert. Sag ihm ruhig, dass Du nicht willst. Mach das ruhig deutlich. Denn: Er kann in diese Konstellation vielleicht eine Freundschaft bzw. Affäre verneinen und selbst nicht (mehr) wollen, aber er hat Dich ja noch als Kollegin. Das würde ihm genügen –  vor allem, wenn man sonst so tut, als wäre sonst nichts zwischen Euch – denn darauf kann er sich unheimlich ausruhen. Auch das bedeutet, er entwickelt sich nicht, wenn er sich darauf verlassen kann. Denkt dran, der Gefühlsklärer ist derjenige, der sich immer die Zwischentöne suchen wird, die irgendwie gehen, damit er der Wahrheit, der Liebe und den damit zusammenhängenden Schritten nicht ins Gesicht schauen muss. Also nimm ihm bitte auch die “Kollegin” in Dir weg. Er bleibt sonst stecken. Nichts entwickelt sich dann weiter.

Solltet ihr zwei eine Affäre haben, müssen wir natürlich auch hier dazu raten, das zu beenden. Denn wenn er Dich zu halben Bedingungen haben kann, warum sollte er sich dann auf was Ganzes einlassen, wenn die Schritte dahinter ihm solche Angst machen. Er wird es nicht tun, leider… Das gilt natürlich für jede Affäre, ob nun auf dem Arbeitsplatz oder nicht. Wir wissen, dass es irrsinnig schwer ist, das beenden zu müssen. Aber willst Du was Neues haben, musst Du das Alte erstmal beenden. Darauf zu warten, dass er es verändert, wird Dich in eine irrsinnig lange Warteschleife setzen. Er wird es nämlich von allein nicht tun. Wir wünschten selbst, dass es anders und nicht so hart für Euch wäre.

Ist die Affäre schon beendet und hat er sich womöglich auch noch dabei ziemlich mies verhalten, gibt es keinen Grund, so zu tun, als wäre nichts vorgefallen. Natürlich kannst Du Dich im Büro neutral verhalten und den Schein vor den Kollgen waren. Aber bitte sei ihm gegenüber sehr deutlich. Mach ihm klar, dass dieses neutrale Verhalten in keinster Weise bedeutet, dass zwischen Euch alles okay sei. Zumindest, wenn er das als Anlass nimmt gaz “kollegial” mit Dir scherzen zu wollen und solche Sachen. Nimm ihn beiseite und zeige und sage ihm ggf. deutlich Deine Grenze und dass er sich das sparen kann. Gefühlsklärer gehen über Verletzungen, Entschuldigungen und Co. nämlich gerne drüber. Sei Dir aber wert, dass er damit nicht durchkommt. Denke bitte immer daran, dass er Deine Grenzen braucht, um sein Verhalten überdenken zu können und zu korrigieren. Du bist in diesem Fall da sein Coach, in dem was in einer Liebesbeziehung geht und was nicht. Und die Grenzen sprechen deutlichere Sprachen für ihn als irgendeine Diskussion. Denn er muss im Gefühlsleben nachholen… nicht in Diskussionen. Er muss erfahren, um es innerlich zu begreifen. Wie wir alle.

Lebensfreude

Zeig allen, dass es Dir gut geht. Hab Spaß mit Deinen Kollegen. Und lass es Dir auch gut gehen. Lass Dich von Firmenfeiern etc. nicht vertreiben, nur weil er da ist. (Es sei denn, Du merkst, dass es Dir damit nicht gut gehen würde, ihn da zu sehen.) Zeige es aber nicht, um ihn in irgendeiner Form herauszufordern oder zu provozieren. Dann ist die Energie in seine Richtung gelenkt und er wird es direkt merken. Mach es für Dich! Jede Handlung die mit einem “…damit er…” verbunden ist falsch und sorgt nur dafür, dass Du ihn auftankst und Du Energie verlierst. Halte die Energie immer bei Dir und auf Dich und Dein Wohlbefinden fokussiert.

 

Wir hoffen, wir konnten Euch damit ein wenig weiterhelfen in dieser Sondersituation. Generell ist es zwar schön, ihn täglich sehen zu können und vielleicht auch gleich Reaktionen und seine Entwicklung beobachten zu können. Diese Dinge können Dich aber auch selbst wieder bremsen, wenn Du Dich zu “abhängig” davon machst, z.B. weil man denkt, “wow, er macht schon Fortschritte, dann werde ich mal weitermachen, damit er sich weiter entwicklen kann.” Falsche Route! Sicher gehst Du immer, wenn Du Dich vorrangig darum kümmerst, wie es Dir geht, wie Du Dich bei seinen Handlungen und Reaktionen fühlst, wenn Du Deine Grenzen sicher setzen kannst, Du Dich wieder auf der Arbeit wohlfühlst, ohne dass er ständig im Hinterkopf rumschwirrt. Konzentriere Dich mehr noch als alle anderen auf Dich und Deine Lernaufgaben und Dein Befinden. Sieh Dir kurz an, wie er so drauf ist… aber dann wieder rein in Deine Lernaufgaben, was Du tun musst, um vorwärts zu kommen. Er zieht dann eh automatisch nach. Aber bleibe immer wieder mit Deiner Energie bei DIR!

Jetzt wünschen wir Euch erstmal einen zauberhaften Tag!

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Lass Dir in Deiner Situation helfen und hol Dir Rat, wie Du Dich in Deiner Dualseelenverbindung verhalten sollst und welche Lernaufgaben noch auf Dich warten. Außerdem sagen wir Dir gerne, wo Du und Deine Dualseele im Prozess gerade stehen.

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